Ein Sommerfest zum Abschluss des Jubiläumsjahres

13.07.2011 14:51

Die Freie Waldorfschule Erftstadt feiert ihr 21-jähriges Bestehen

Luftballons
Glückwünsche steigen in den Himmel

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie

Mit einem Festakt und einem hochsommerlichen Schulfest hat die Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule Erftstadt den Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres einen krönenden Abschluss bereitet.
„So wie der Mensch im Volksmund nach 21 Jahren erwachsen ist und die Jahre des Wachsens, Lernens und der Richtungssuche erfolgreich bewältigt hat, so ist auch ein Schulorganismus nach dieser Zeit mit einem Erwachsenen zu vergleichen“ betont Hartmut  Werner von der Freien Waldorfschule Köln, die vor Gründung und in den Anfangsjahren eine konstruktive Patenschaft für diese neue Schule übernommen hatte. Nicht mehr wegzudenken aus Liblar sei die Waldorfschule, betont Bürgermeister Franz-Georg Rips, für deren Ortswahl er sich vor 20 Jahren persönlich engagiert habe. Auch der stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Willy Harren, zollte dem Engagement und der ständigen Weiterentwicklung der Waldorfschule Respekt und wünschte viel Erfolg mit dem jüngst geplanten Saalbauprojekt. Während des Festaktes bildeten Beiträge der Schüler aus Musik, Theater, Lyrik und Eurythmie den festlichen Rahmen für die Grußworte der geladenen Gäste aus der Politik und der Waldorfschulbewegung.
Am Nachmittag dann feierten Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste „ihren“ Geburtstag auf dem weitläufigen Schulgelände. Wie immer macht die Waldorfschule aus der Not eine Tugend: das Fundament der „Gründungsbaracke“ diente beim anschließenden Sommerfest als Bühne, Tanzboden und Open-Air-Café gleichermaßen. Das zuvor beworbene „längste Kuchenbuffet Erftstadts“ schlug schulinterne Rekorde. Allein zehn verschiedene Musikformationen von Jazz bis Volkstanz belebten die Atmosphäre. Sommerliche Spiele rund um Erde-Wasser-Feuer-Luft fesselten die kleinen Besucher, Theater, Workshops und Konzerte luden die übrigen Besucher zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Die rund 600 Besucher freuten sich, dass auch das Wetter sein Möglichstes tat, das Jubiläums-Sommerfest zu einem Erfolg werden zu lassen.
Rund 50 Ehemalige kamen, um ihre ehemalige Schule wieder zu sehen und gleichzeitig warfen zukünftige Ereignisse schon wieder ihre Schatten voraus. Das in einem Kreis angeordnete Schuldorf der Waldorfschule soll sein Zentrum bekommen: einen Saal. Wo bislang noch der Sportunterricht unter den vielen Theaterinszenierungen leidet, weil diese wochenlang die Turnhalle blockieren, soll das Baukonzept nun mit einem großen zentralen Gebäude abgerundet werden. Und jedes große Projekt beginnt mit einem ersten Schritt: es werden Spenden gesammelt. Für eine Tombola  hat die 6. Klasse 400 Spendensteine verkauft und aus einem Schülerfirmen-Projekt an die 60 Puppen an großzügige Spender abgegeben.
Sicherlich sind wegen der guten Gelegenheit besonders viele Besucher zum Schluss noch zur Eröffnung der künstlerischen Ausstellung der 12. Klasse gekommen. Die Schüler, die mit der 12. Klasse ihren Waldorfabschluss erwerben, zeigten der Schulöffentlichkeit ihre gesammelten künstlerischen Werke aus drei Schuljahren und freuten sich über Lob und Anerkennung ihres Publikums. Zum Auftakt des Festwochenendes hatten die Schüler der Oberstufe schon am Vorabend zum Ball eingeladen. Neben den Schülern schwangen Eltern, Lehrer und Ehemalige ihr Tanzbein.

Im 21. Lebensjahr hat die Freie Waldorfschule Erftstadt während des ganzen Schuljahrs unter dem Motto „Das Atelier zwischen den Menschen“ (Beuys) den sozialkünstlerischen Impuls gepflegt. Hierfür wurden immer wieder bei regulären und ungewöhnlichen Veranstaltungen Anlässe zur Begegnung und zum Austausch geschaffen.

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie

Zurück