Gartenbau

Bereits in den Klassen drei bis fünf haben die Kinder voller Elan bei Projekten im Garten, auf dem Bauernhof oder auf dem Schulgelände gearbeitet. In der sechsten Klasse beginnt der reguläre Gartenbau-Unterricht, der sich in Epochen von sechs bis acht Wochen mit dem Werk- und Handarbeitsunterricht abwechselt.

Die Schüler sollen im Gartenbau-Unterricht die Vielfalt der Natur erleben und entdecken sowie deren Zusammenhänge erkennen lernen. Durch Vermittlung von Fachwissen und die gestaltende, pflegende Arbeit an der Natur entwickeln die Schüler Urteilsvermögen und Verantwortungsbewußtsein.

Auf dem Schulgelände wird von den Schülern der 6. bis 8. Klassen ein Kulturraum geschaffen, in dem sich immer mehr Tiere und Pflanzen angesiedeln konnten.

Die Schüler lernen, dass es sich bei der Kultivierung von Gemüse für die Schulküche, der Anzucht von Blumen und Gewürzkräutern, der Kompostierung und der Pflege der Staudenbeeten um Arbeiten handelt, die zu einer bestimmten Zeit und auf bestimmte Weise gemacht werden müssen.

Darüber hinaus bietet der Umgang mit der Erde, den Pflanzen und Tieren eine Fülle von Sinneseindrücken, wie sie heute von vielen Kindern nur noch selten erlebt werden können.

Ökologische Erziehung

Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder die Herstellung gesunder Lebensmittel sind in aller Munde und betreffen uns alle. Um die Kinder an der Waldorfschule von Anfang an damit in Kontakt zu bringen, nimmt die ökologische Erziehung einen wichtigen Stellenwert ein. Korn ernten, Schafe pflegen, Waben entdeckeln oder Unkraut jäten...das zweite offizielle Video des Bundes der Freien Waldorfschulen zeigt, wie vielfältig die Aufgaben im Gartenbauunterricht sein können und was noch zur "ökologischen Erziehung" gehört.