Aufnahmeverfahren

Das Verfahren zur Aufnahme in die 1. Klasse gliedert sich für die Eltern im Wesentlichen in fünf Bereiche:
1. Kontaktaufnahme
2. Die Teilnahme an den Einführungsveranstaltungen
3. Die Aufnahmeuntersuchung des Kindes und die amtsärztliche Untersuchung (vom Gesundheitsamt oder vom dafür zugelassenen Schularzt)
4. Einzelgespräche mit den Eltern
5. Finanzgespräche 

1. Kontaktaufnahme

Interessierte Eltern wenden sich an das Schulsekretariat per Post, E-mail oder Telefon und nehmen eine unverbindliche Voranmeldung ihres Kindes vor. Anmeldeunterlagen werden zugesendet. Sie sind die Voraussetzung für die Einladung zu den Einführungsveranstaltungen.

2. Die Einführungsveranstaltungen

Diese Veranstaltungen werden in der Regel von Kollegen der Freien Waldorfschule Erftstadt durchgeführt. Alle Eltern, die ein Kind angemeldet haben, werden dazu eingeladen.

Die Einführungswochenenden sollen den Eltern die allgemeinen pädagogischen Zielsetzungen der Waldorfpädagogik nahe bringen, einen konkreten Einblick in den pädagogischen Alltag unserer Schule geben und über schulorganisatorische Belange informieren. Dabei wird genug Zeit eingeräumt, Fragen zu beantworten.

Die drei Wochenenden finden in der Regel im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember statt. Die Veranstaltungen beinhalten meist einen Vortrag am Freitagabend und Referate, Kurse und Gespräche am Samstag Vormittag.

Die Teilnahme an diesen Wochenenden ist Voraussetzung für die gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus und ist deshalb unabdingbar für die Aufnahme in die Schulgemeinschaft. Wir bitten um schriftliche oder telefonische Entschuldigung, falls sie aus dringenden Gründen nicht daran teilnehmen können.

3. Die Aufnahmeuntersuchung

Alle angemeldeten Kinder werden zu den Aufnahmeuntersuchungen eingeladen. Sie dauern in der Regel 1,5 Stunden.

In der Aufnahmeuntersuchung geht es darum, ein möglichst umfassendes Bild des Kindes zu erhalten. Dies geschieht im Rahmen einer unterrichtsähnlichen Spiel- und Arbeitssituation in kleinen Gruppen zu je 3-5 Kindern. Die Übungen, die gemacht werden, sind so geordnet, dass vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes miteinbezogen und erprobt werden.

4. Einzelgespräche mit den Eltern

Diese finden nach der Aufnahmeuntersuchung der Kinder statt. Sie werden in der Regel von zwei Kollegen geführt. Hierbei soll die Motivation und die Erwartungen der Eltern thematisiert und Fragen beantwortet werden. Von Schulseite werden die pädagogische Grundhaltung und die Erwartungen der Schule an die Eltern angesprochen.

Erst wenn alle Kinder angeschaut sind, wird die Klasse vom Aufnahmegremium zusammengestellt mit dem Ziel eine lebendige, vielseitige und harmonisch ausgewogene Klassengemeinschaft zu bilden. Die schulreifen bzw. schulfähigen Kinder werden aufgenommen. In einzelnen Fällen kann eine Absage erfolgen, weil ein Kind aus pädagogischen oder medizinischen Gründen an unserer Schule nicht hinreichend gefördert werden kann oder es weniger Schulplätze als angemeldete Kinder gibt.

5. Finanzgespräche

Die Entscheidung über die Aufnahme eines Kindes wird getroffen, bevor Finanzgespräche stattfinden. Das bedeutet, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern NICHT über die Aufnahme eines Kindes entscheidet. Näheres über die freie Selbsteinschätzung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Elternhauses sowie die Orientierungsrahmen finden Sie hier.